Der Begriff „Liquidation“ (lat. liquidare für „verflüssigen“) meint die geordnete Auflösung eines Unternehmens. Dabei wandelt man Vermögenswerte in liquide Mittel um, um Schulden zu begleichen. Ein Überschuss, der sogenannte Liquidationserlös, wird im Zuge dessen an die Gesellschafter verteilt. Der Liquidationsprozess beginnt in der Regel mit der formellen Auflösung und dem Ende der Geschäftstätigkeit. Unabhängig von der Rechtsform läuft der Prozess ähnlich ab: Einzelunternehmer entscheiden allein, Gesellschaften brauchen einen Liquidator. Man unterscheidet außerdem zwischen materieller (= vollständiger Verkauf der Vermögenswerte und Ende der Gesellschaft) und formeller Form (= Geschäftstätigkeit geht in neuer Rechtsform weiter).
Wenn dich das Thema interessiert, dann findest du hier einen weiterführenden Blogpost dazu.
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