MTU Aero Engines Aktie

Wir haben für dich die MTU Aero Engines Aktie  von Profis analysieren lassen. Wir unterstützen dich durch Aktienanalysen von wichtigen Aktiengesellschaften aus den großen Aktienindizes beim Handeln und Investieren. Nutze unsere Artikel um dir eine eigene Meinung zu bilden.

Inhaltsverzeichnis

MTU Aero Engines Aktienkurs

Handelszeiten

Reguläre Handelssitzung: 09:00 – 17:30
Verfügbarkeitszeit insgesamt: 08:00 – 22:00

Kurzbeschreibung MTU Aero Engines

Die im Münchener Norden ansässige MTU Aero Engines AG entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile sowie militärische Luftfahrtantriebe aller Leistungsklassen. Auch stationäre Industriegasturbinen und Marine-Gasturbinen gehören zum Produkt- und Leistungsangebot. Das Unternehmen ist dabei heute an beinahe jedem modernen Triebwerk in der zivilen Luftfahrt als Partner beteiligt. 

In der militärischen Luftfahrt gibt es kaum Antriebe, an denen MTU nicht beteiligt ist. Denn über entsprechende Beteiligungen bzw. Tochtergesellschaften (MTU Aero Engines North America) ist die MTU mit allen großen Herstellern wie Pratt & Whitney, General Electric, Rolls-Royce, Safran Aircraft Engines und GKN Aerospace eng verbunden. Insgesamt unterhält die Firma weltweit 16 Standorte und beschäftigt mehr als 10 000 Mitarbeiter.

MTU Aero Engines Aktie – Fundamentale Analyse

Wettbewerbsposition und Geschäftsentwicklung der MTU Aero Engines Aktie

Die Aktie der Firma MTU Aeroengines entstand im Jahr 1934, als das Unternehmen von der BMW AG ausgegliedert wurde. Einen ersten Aufschwung erlebte die Firma dann bereits nach kurzer Zeit, da das damalige Deutsche Reich recht schnell die Luftwaffe aufrüstete und der Bedarf an Flugmotoren im Zweiten Weltkrieg massiv stieg. Im Anschluss an den Krieg erlebte MTU einen langsamen Wiederaufstieg, wobei die Firma zeitweise zum Daimler-Konzern gehörte, der mit seiner Tochterfirma DASA zeitweise stark im Luftfahrt-Geschäft engagiert war. Nachdem Daimler den Wettbewerber Chrysler für einige Jahre übernommen hatte, entschied sich das Management des Stuttgarter Autokonzerns im Jahr 2003 jedoch, die MTU-Aktivitäten an den US-Finanzinvestor KKR zu verkaufen. Bereits zwei Jahre später brachte KKR MTU dann an die Börse, wobei der Titel schon am 19. September 2005 in den MDAX aufgenommen wurde. Der Aufstieg in den DAX erfolgte schließlich fast exakt 14 Jahre später.

Operativ ist der MTU-Konzern in der Herstellung und der Instandhaltung von Triebwerken tätig, die in der zivilen und militärischen Luftfahrt zum Einsatz kommen. Ein Blick auf die Umsatzverteilung zeigt, dass etwa 34 % aus dem zivilen und militärischen OEM-Geschäft (Original Equipment Manufacturing) stammen, das zuletzt eine hohe Marge von 21 % auswies. Das MRO-Segment (Reparatur und Instandhaltung) liefert dabei die übrigen zwei Drittel der Erlöse. Es steht für das Reparatur- und Instandhaltungsgeschäft, das allerdings mit 7,4 % eine deutlich kleinere Marge generiert.

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Umsatzentwicklung

Vor der COVID-19-Pandemie galt der weltweite Luftfahrtsektor lange als eine Wachstumsbranche, wovon auch MTU massiv profitierte. Zwar mussten die Oberbayern mit dem Aufkommen des Coronavirus im Jahr 2020 einen spürbaren Umsatzrückgang und Nettogewinneinbruch verkraften. Trotzdem kam die Firma auch in dieser herausfordernden Zwölfmonatsperiode mit einem kleinen Nettoüberschuss vergleichsweise glimpflich davon. Denn das Triebwerkswartungsgeschäft und die Aktivitäten im Militärbereich stabilisierten den Konzern insgesamt.

Wurden im Jahr 2005 lediglich Umsatzerlöse in Höhe von 2,149 Mrd. erzielt, so stieg dieser Wert im Jahr 2022 auf 5,3 Mrd. Euro an. Im gleichen Zeitraum schnellte auch der Nettogewinn von 32,9 Mio. auf 476 Mio. Euro nach oben. Die Aktie hat sich in der Vergangenheit zudem sehr stark entwickelt. Denn vom Kurstief bei rund 13 Euro im Oktober 2008 stieg der Aktienkurs bis Januar 2020 auf rund 290 Euro. Damit hat sie den DAX deutlich outperformt.

Wettbewerber und Geschäftszahlen

Auf dem Weltmarkt für Flugzeugtriebwerke sind mehrere starke Wettbewerber gegenüber MTU aktiv. Zu nennen sind hier vor allem Pratt & Whitney, General Electric, Rolls-Royce, Safran und GKN Aerospace. Trotz der zahlreichen Konkurrenz schätzen wir die Position von MTU als sehr gut ein. Hierfür spricht beispielsweise auch die hohe Profitabilität des Unternehmens, die im Jahr 2022 gemessen an der EBIT-Marge 12,3 % betrug.

Die Geschäftszahlen zum ersten Halbjahr 2023 fielen mit einem Umsatzplus von 25 % auf 3,1 Mrd. und einem EBIT-Anstieg von 40 % auf 405 Mio. Euro sehr stark aus. Gleichzeitig bestätigte der Konzern seine kurz zuvor erhöhe Guidance für das Geschäftsjahr 2023. Denn das Umsatzziel liegt bei 6,1 bis 6,3 Mrd. Euro und das bereinigte EBIT soll mehr als 800 Mio. erreichen.

Zukünftige fundamentale Entwicklung der MTU Aero Engines AG

Nach einer massiven Wachstumsdelle stehen die fundamentalen Vorzeichen wieder auf „grün“. Denn der Umsatz soll im Geschäftsjahr 2023 auf 6,31 Mrd. Euro steigen, während der Nettogewinn von 0,33 Mrd. auf 0,54 Mrd. Euro zulegen soll. Zwar steht der Luftverkehr in einigen Ländern aufgrund der Treibhausgase stark in der Kritik. Dies dürfte die langfristigen Aussichten jedoch nur etwas schmälern. Denn das Unternehmen ist  im Bereich der Forschung und Entwicklung sehr gut aufgestellt. Auch der Markt sollte künftig deutlich wachsen.

Dementsprechend dürfte MTU ebenfalls von der steigenden Nachfrage nach neuen Flugzeugen als Zulieferer für Triebwerke profitieren. Außerdem lassen sich mit den neuen Triebwerksgenerationen von MTU nicht unerhebliche Mengen an Kerosin sparen, was gerade aufgrund der anhaltenden Klimadebatte ein wichtiges Argument für die Befürworter des Luftverkehrs ist. Zudem werden die neuen Triebwerksmodelle von MTU immer leiser, was im Rahmen von Lärmschutzdiskussionen an verschiedenen Flughäfen wichtig ist. Technologisch verfügt MTU über gute Aussichten, neue Turbinen mit umweltschonenden Antrieben wie Wasserstoff bis zum Ende der Dekade zu entwickeln, weshalb der Konzern sehr gute Chancen hat, langfristig zu den Gewinnern des Klimawandels zu gehören.

Analystenschätzungen im Konsens jeweils per Ende September (Quelle marketscreener.com)

Geschäftsjahr Ende: September

2023

2024

2025

Umsatz Mrd. € (e)

6,31

7,13

7,85

Nettogewinn Mrd. € (e)

0,54

0,60

0,72

Umsatzrendite (e)

13 %

13 %

13,3 %

KGV (e)

21,5

19,2

15,9

Dividende Aktie € (e)

4,15

4,85

5,52

Dividendenrendite (e)

1,93 %

2,26 %

2,57 %

Fazit und Einschätzung

MTU Aero Engines ist in einer oligopolistisch geprägten Branche mit hohen Eintrittsbarrieren tätig. Dabei profitiert das Unternehmen aufgrund hoher Technologieexpertise, langfristiger Verträgen und der Kombination von OEM- und Instandhaltungsgeschäft. Selbstverständlich ist das Unternehmen gegen eine Abkühlung der Weltkonjunktur nicht immun. Auf lange Sicht sind die Wachstumsaussichten für das Luftfahrtgeschäft jedoch sehr gut, sodass die Aktie, die eine solide Bilanzstruktur aufweist, einen guten Depotkandidaten darstellt. Langfristig orientierte Anleger sollten daher in Schwächephasen zugreifen.

MTU Aero Engines in Euro_5Y
Abb. X) Merck KGAA in Euro, Quelle: TradingView

Optionen auf MTU Aero Engines handeln

Beispiel mit echten Zahlen für eine Short Put Option auf die MTU Aero Engines Aktie

Die MTU Aktie steht bei Verfassen dieses Artikels bei 215 €. Beim Verkauf einer Put-Option (Short Put) mit dem Ausübungspreis bei 196 € und sechs Wochen Laufzeit bekommen wir 207 € Optionsprämie direkt ins Depot gebucht. Liegt der Aktienkurs am Ende der Laufzeit unter 196 €, dann kaufen wir 100 Stück MTU Aktien zum Preis von 196 € pro Stück. Die Optionsprämie dürfen wir dabei behalten. Liegt der Aktienkurs am Ende der Laufzeit über 196 €, dann müssen wir die Aktien nicht kaufen. Die Optionsprämie dürfen wir dennoch behalten. Egal wie es ausgeht: Durch die Optionsprämie konnten wir eine Rendite von 0,96 % erwirtschaften.

Vorhandene Börsen für den Handel auf MTU Aero Engines Aktienoptionen: EUREX

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Münchener Rück Aktie 
  • Tickersymbol: MRK
  • Land: Deutschland
  • Währung: Euro
  • Index: DAX
  • Optionen verfügbar: Ja
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