Der nachbörsliche Handel bezieht sich auf Wertpapiertransaktionen, die nach der offiziellen Schließung der Börse stattfinden. Denn auch außerhalb der regulären Handelszeiten können professionelle Marktteilnehmer über elektronische Handelsplattformen Aktien oder andere Finanzprodukte handeln. Broker bieten Anlegern die Möglichkeit, sich an diesem außerbörslichen Handel zu beteiligen. Besonders dann, wenn Unternehmen nach Handelsschluss wichtige Nachrichten wie Quartalsberichte veröffentlichen, kann dies zu erheblichen Kursbewegungen führen.
Häufig gibt der nachbörsliche Handel Hinweise darauf, wie sich die Kurse am folgenden Börsentag entwickeln könnten. Dieser Handelszeitraum ist zudem vor allem für erfahrene Anleger attraktiv, die auf kurzfristige Kursänderungen spekulieren möchten.
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