Dieser Begriff beschreibt die Kosten, die entstehen, wenn man einen Basiswert direkt kauft, statt ihn über ein Termingeschäft zu erwerben. Möchte ein Käufer einen Basiswert erwerben, fallen z. B. Zinskosten an, wenn er dafür einen Kredit aufnimmt, oder ihm entgehen Zinsen, die er andernfalls durch eine Geldanlage erzielen könnte. Zusätzlich fließen alle weiteren Kosten und Erträge in die Berechnung dieser Kosten ein. Dazu gehören unter anderem Zinsen, Dividenden, Transaktionsgebühren, Depot- und Lagerkosten, Versicherungen sowie etwaige Bezugsrechte. Diese Faktoren spielen bei der Preisbildung von Termingeschäften, wie z. B. Futures, eine entscheidende Rolle.
Negative Haltekosten können entstehen, wenn z. B. Dividenden oder andere Einnahmen die Finanzierungskosten übersteigen.
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