Ein Differenzkontrakt ist ein Derivat, das es ermöglicht, von Kursbewegungen eines Basiswertes zu profitieren, ohne diesen direkt zu besitzen. Dabei vereinbaren Käufer und Verkäufer den Austausch der Wertentwicklung und eventueller Erträge des Basiswertes gegen Zinszahlungen. Um eine Position zu eröffnen, muss man eine Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegen. CFDs setzt man sowohl zur Absicherung von Kursschwankungen (Hedging) als auch für spekulative Zwecke ein. Aufgrund des Hebeleffekts bieten sie hohe Gewinnchancen, bergen jedoch auch das Risiko erheblicher Verluste bis hin zum Totalverlust. Für Privatanleger ist die Nachschusspflicht seit August 2017 ausgeschlossen, sodass Verluste nicht über die eingesetzte Margin hinausgehen. Bei Marktvolatilität können offene Positionen jedoch schnell automatisch geschlossen werden, was das Risiko steigert.
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