Dabei handelt es sich um spezielle Investmentfonds, die das Geld von Anlegern bündeln, um es in Immobilienprojekte zu investieren. Man unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Fonds. Offene Immobilienfonds (Open-End-Fonds) legen ihr Kapital häufig in Gewerbeimmobilien, wie z. B. Bürogebäude, Hotels, Arztpraxen oder Einzelhandelszentren an. Die Rendite entsteht dabei aus Mieteinnahmen und dem Verkauf der Immobilie. Teilweise umfassen diese Fonds auch Wohnimmobilien wie Mehrfamilienhäuser.
Geschlossene Immobilienfonds (Closed-End-Funds) hingegen setzt man in der Regel für ein spezifisches Projekt auf. Sobald man das benötigte Kapital eingesammelt hat, schließt man den Fonds wieder. Dementsprechend sind keine weiteren Investitionen oder Auszahlungen möglich. Verkäufe können danach nur noch über den Zweitmarkt erfolgen, was häufig jedoch mit hohen Wertverlusten verbunden ist.
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