E.ON Aktie

Wir haben für dich die E.ON Aktie von Profis analysieren lassen. Denn ezzy unterstützt dich durch Aktienanalysen von wichtigen Aktiengesellschaften aus den großen Aktienindizes beim Handeln und Investieren. Nutze somit das Wissen unserer Profis, um dir bei deinen Handels- und Investitionsentscheidungen eine eigene Meinung zu bilden.

Inhaltsverzeichnis

E.ON Aktienkurs

Handelszeiten

Reguläre Handelssitzung: 09:00 – 17:30
Verfügbarkeitszeit insgesamt: 08:00 – 22:00

E.ON - Beitragsbild

Kurzbeschreibung der E.ON SE

Die E.ON SE hat ihren Sitz in Essen und ist dabei einer der weltweit größten privaten Energiekonzerne. Zudem entstand das Unternehmen im Jahr 2000. Denn damals fusionierten die beiden Konzerne VEBA und VIAG fusionierten. Des Weiteren ist die Firma in zwei Segmenten tätig, nämlich Energy Networks und Customer Solutions. Ersteres betreibt Strom- und Gasverteilnetze und bietet dabei z. B. Wartung, Reparaturen und damit verbundene Dienstleistungen an. Im Gegensatz dazu offeriert das Segment Kundenlösungen Strom, Gas und Wärme sowie Produkte und Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz für Privathaushalte, Unternehmen sowie Vertriebspartner. Neben dem deutschen Leitindex DAX ist E.ON aufgrund der hohen Dividendenrendite ebenso im DivDAX vertreten. Zudem beschäftigt das Unternehmen rund 72 000 Mitarbeiter. Währenddessen erwirtschaftete es einen Jahresumsatz von etwa 115,7 Mrd. Euro im Jahr 2022.

E.ON Kerngeschäft
Abb. 1) Kerngeschäft von E.ON, Quelle: CMS Presentation August 2022

E.ON Aktie Fundamentale Analyse

Wettbewerbsposition und Geschäftsentwicklung der E.ON SE

Mit der Fusion zwischen den Mischkonzernen VEBA und VIAG entstand im Juni 2000 schließlich das Unternehmen E.ON. Infolge der Fusion ist die Aktie des führenden deutschen Energiedienstleisters stets im DAX vertreten. Bis zum Ende des letzten Jahrzehnts war das Unternehmen einerseits sehr erfolgreich. Andererseits stieg auch der Kurs der Aktie an der Börse kontinuierlich an. Dennoch führten mehrere Ereignisse schließlich zu einem massiven Wertverlust der Aktie. Allgemein wurde das ehemalige Geschäftsmodell dabei mit dem verstärkten Einsatz der erneuerbaren Energien sowie dem Rückbau der Kernkraft zunehmend unattraktiv. Insbesondere nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima machte ein anhaltender Kursverfall bei der Aktie schließlich die Neuausrichtung von E.ON erforderlich.

Insgesamt hat die strategische Neuausrichtung des Konzerns letztlich zu massiven Umsatzrückgängen geführt. Die Erlöse im Jahr 2012 beliefen sich zwar noch auf knapp 134 Mrd. Euro. Allerdings reduzierte sich dieser Betrag im Jahr 2018 auf nur noch etwas mehr als 30 Mrd. Euro. Des Weiteren verzeichnete das Unternehmen in den Jahren 2014 bis 2016 erhebliche Milliardenverluste. Bis zum Jahr 2020 baute E.ON sein Geschäftsmodell dann mehrfach um. Aus diesem Grund sind die Umsatz- und Ergebniskennziffern auch nicht direkt vergleichbar. Letztlich führte dann die Übernahme der ehemaligen RWE-Tochter innogy zu einer massiven Umsatzsteigerung im Jahr 2020.

Die Perle von E.ON – die Energienetze

Mittlerweile ist die deutlich veränderte E.ON SE wieder zukunftsträchtig aufgestellt. Dabei ist sie hauptsächlich in den Bereichen Energienetze, Energiedienstleistungen und erneuerbare Energien engagiert. Ein Blick in die Geschäftszahlen offenbart zudem die zentrale Bedeutung der Energienetze. Denn bis 2026 soll diese Sparte ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 6 bis 6,2 Mrd. Euro liefern. Währenddessen soll die zweite Geschäftseinheit Customer Solutions etwa 1,9 bis 2,2 Mrd. Euro beisteuern.

Die nachfolgende Abbildung zeigt die Energienetze des Unternehmens, die dabei das Rückgrat der grünen Energiewende in Europa bilden. Das regulierte Anlagevermögen (RAB) beläuft sich angesichts dessen auf insgesamt beinahe 35 Mrd. Euro. Der Schwerpunkt liegt dabei in Deutschland, gefolgt von Zentralosteuropa (CEE) und der Türkei.

Abb. 2) Reguliertes Anlagevermögen im Bereich Energienetze (RAB) in Mrd. Euro, Quelle: CMS Presentation August 2022

Mit der Energiewende und der Klimadebatte sind nunmehr neue Formen der Stromerzeugung stark gefragt. Auch die Netzsicherheit gewinnt angesichts dessen permanent an Bedeutung. Aus diesem Grund stehen die Chancen gut, dass der Konzern für seine Aktionäre in Zukunft positive Renditen liefert. Schließlich ist ein Großteil der Einnahmen reguliert. Gleichzeitig bieten auch der Wandel hin zur Elektromobilität und die massive Digitalisierung ebenfalls deutliche Wachstumschancen.

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E.ON Aktie Kennzahlen

Umsatz, EBIT und Nettogewinn jeweils in Mrd. EUR per Ende Dezember (Quelle: marketscreener.com).

Geschäftsjahr Ende: Dezember

2021

2022

2023e

Umsatz

77,36

115,66

119,80

EBIT

4,72

5,20

6,03

Nettogewinn

4,69

1,83

2,99

Gewinn Aktie

1,80

0,70

1,16

Zukünftige fundamentale Entwicklung der E.ON SE

Das Geschäftsjahr 2022 war aufgrund der hohen Energiepreise am Großhandelsmarkt schließlich von einem deutlichen Einbruch beim Nettogewinn geprägt. Allerdings stehen die Ampeln für die kommenden Jahre nun erneut eindeutig auf Grün. Dies bestätigen ebenso die jüngsten Zahlen zur Geschäftsentwicklung. Denn bei der Vorstellung der Ergebnisse des ersten Quartals 2023 bestätigte Finanzvorstand Marc Spieker, dass das Unternehmen auf einem sehr guten Weg sei, die operativen und finanziellen Ziele für das Gesamtjahr 2023 zu erreichen.

Im ersten Quartal 2023 erreichte das bereinigte Konzern-EBITDA sogleich rund 2,7 Mrd. Euro. Es lag somit 627 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Dabei profitierte das jüngste Quartal von investitionsbedingtem Wachstum, der Erholung des energiewirtschaftlichen Marktumfelds sowie Nachholeffekten im Netzgeschäft. Die wirtschaftliche Nettoverschuldung stieg im ersten Quartal erwartungsgemäß ebenfalls auf insgesamt 35,1 Mrd. Euro. E.ON erwartet für das Gesamtjahr 2023 zudem ein bereinigtes Konzern-EBITDA in der Spanne von 7,8 bis 8,0 Mrd. Euro. Auch ein bereinigter Konzernüberschuss von 2,3 bis 2,5 Mrd. Euro wird erwartet. Dies entspricht schließlich einem Ergebnis je Aktie von 88 bis 96 Cent.

E.ON Aktie Dividende

Das Unternehmen hat mit der Wachstumsoffensive auch für die nächsten Jahre klare Ziele. Demnach soll die Dividende bis 2026 um bis zu 5 % jährlich ansteigen. Der Gewinn je Aktie soll dabei sogar um 8 bis 10 % pro Jahr zulegen. Denn im Geschäftsjahr 2022 zahlte die Firma eine Dividende von 1,12 Euro je Aktie an ihre Aktionäre aus. Bei einem Kurs von 11,37 Euro (Stand Mai 2023) beträgt die aktuelle Dividendenrendite für die E.ON Aktie schließlich 4,49 %

Wachstumsstrategie bis 2026
Abb. 3) Wachstumsstrategie bis 2026, Quelle: CMS Presentation August 2022

Hohe Investitionen für nachhaltige Energielösungen und Netzausbau

Um die Energiewende in Europa weiter voranzutreiben, investiert E.ON im Rahmen seines Wachstums- und Investitionsprogramms zudem weiter kräftig in Netzneuanschlüsse für EE-Anlagen. Auch die Modernisierung der Netzinfrastruktur und Investitionen in Projekte für nachhaltige, dezentrale Energieinfrastrukturlösungen werden angesichts dessen vorangetrieben. Für das Gesamtjahr 2023 bestätigte der Konzern dabei seine geplanten Investitionen in Höhe von rund 5,8 Mrd. Euro. Bis 2027 sollen schließlich insgesamt 33 Mrd. Euro in Energienetze und Kundenlösungen fließen.

Analystenschätzungen im Konsens (Quelle: marketscreener.com)

Geschäftsjahr Ende: Dezember

2024

2025

Umsatz Mrd. € (e)

108,69

104,90

Nettogewinn Mrd. € (e)

2,64

2,48

Umsatzrendite (e)

5,02 %

5,07 %

KGV (e)

12

12,7

Dividende Aktie € (e)

0,55

0,57

Dividendenrendite (e)

4,44 %

4,62 %

Fazit und Einschätzung

Das Geschäftsmodell von E.ON ist aufgrund des attraktiven Marktumfelds – Stichwort Energiewende und Dekarbonisierung – und der starken Stellung in Europa resilient und zukunftssicher. Darüber hinaus ergeben sich durch die hohen Investitionen in den Ausbau der Energienetze und der Digitalisierung des Geschäftsmodells gute Wachstumschancen bei gleichzeitig relativ gut planbaren Erlösen. Für Aktionäre bietet das Papier somit eine verlässliche und leicht steigende Dividendenausschüttung.

E.ON in EUR
Abb. 4) E.ON Aktie Kurs (in Euro), Quelle: TradingView

Optionen auf E.ON handeln

Beispiel mit echten Zahlen für eine Short Put Option auf die E.ON Aktie

Die E.ON Aktie steht bei Verfassen dieses Artikels bei 12,40 €. Beim Verkauf einer Put-Option (Short Put) mit dem Ausübungspreis bei 11,80 € und 45 Tagen Laufzeit bekommen wir 14 € Optionsprämie direkt ins Depot gebucht. Liegt der Aktienkurs am Ende der Laufzeit unter 11,80 €, dann kaufen wir 100 Stück Aktien zum Preis von 11,80 € pro Stück. Die Optionsprämie dürfen wir dabei behalten. Im Fall, dass der Kurs der E.ON Aktie am Ende der Laufzeit über 11,80 € liegt, müssen wir die Aktien schließlich nicht kaufen. Die Optionsprämie dürfen wir dennoch behalten. Egal, wie es ausgeht: Durch die Optionsprämie konnten wir eine Rendite von 1,19 % erwirtschaften.

Vorhandene Börsen für den Handel auf E.ON Aktienoptionen: EUREX, FTA

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E.ON Aktie
  • Tickersymbol: EOAN
  • Land: Deutschland
  • Währung: Euro
  • Index: DAX
  • Optionen verfügbar: Ja
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