Als Termingeschäft ermöglicht dieses Finanzinstrument den Austausch von Zahlungsströmen zwischen zwei Parteien zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt. Im Unterschied zu anderen Termingeschäften wie Futures umfasst dieses Instrument mehrere Zahlungen über die Vertragslaufzeit hinweg. Diese erfolgend abei auf Basis vereinbarter Bedingungen. Gängige Arten sind z. B. der Asset, Credit Default, Total Return, Equity und Zinsswap.
Beispiel: Ein Kreditnehmer (Marktteilnehmer A) nimmt ein Darlehen mit einem variablen Zinssatz auf. Um die Zinskosten zu stabilisieren, vereinbart er mit einem anderen Marktteilnehmer (B) einen Zinsswap. Dabei zahlt A zukünftig einen festen Zinssatz an B. Währenddessen übernimmt B im Gegenzug die variablen Zinszahlungen. Durch diesen Tausch kann A seine Zinsrisiken reduzieren und seine Finanzierungskosten besser kalkulieren. Dieses Verfahren, bei dem der variable Zinssatz des Kredits in einen festen Zinssatz umgewandelt wird, bezeichnet man als „swappen“.
Wenn dich das Thema interessiert, dann haben wir hier einen weiterführenden Blogpost für dich: Was du über 10-jährige Swaps wissen musst: ein Leitfaden für private Investoren
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