Das KCV ähnelt dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Allerdings bezieht es sich nicht auf den Gewinn, sondern auf den Cashflow eines Unternehmens. Der Cashflow beschreibt den Nettokapitalfluss, also die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Im Gegensatz zum Gewinn, der durch buchhalterische Methoden beeinflusst werden kann, bietet der Cashflow eine unverfälschtere Sicht auf die Finanzkraft eines Unternehmens.
Diese Kennzahl wird verwendet, um den Aktienkurs ins Verhältnis zum Cashflow zu setzen. Denn dadurch kann man die finanzielle Stabilität eines Unternehmens besser einschätzen. Da der Cashflow von zahlreichen Faktoren abhängig ist, unterscheidet sich das KCV häufig stark zwischen verschiedenen Branchen. Es existiert daher keine einheitliche Benchmark für den Vergleich. Generell gilt jedoch: Je niedriger der Wert, desto attraktiver erscheint die Bewertung im Vergleich zu anderen Unternehmen.
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