Ein Basketzertifikat ermöglicht es Anlegern, an der Kursentwicklung einer Auswahl von Aktien zu partizipieren, ohne diese direkt besitzen zu müssen. Der Emittent – häufig eine Bank – bündelt dabei mehrere Aktien, oft aus einer bestimmten Branche, zu einem sogenannten „Basket“ (Korb). Die Zusammensetzung des Baskets legt man im Wertpapierprospekt fest. Sie bleibt entweder unverändert oder wird zu festgelegten Zeitpunkten angepasst. Der Wert des Zertifikats bildet die Kursentwicklung der zugrundeliegenden Aktien in einem bestimmten Verhältnis nach, z. B. 1:100 oder 1:10. Anleger können die Kursentwicklung des Zertifikats täglich über die zugehörige Wertpapierkennnummer (WKN) bzw. ISIN verfolgen.
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