Der Begriff bezeichnet im Terminmarkt die verbleibende Zeitspanne, bis ein Finanzinstrument, wie z. B. eine Option oder ein Future, ausläuft oder verfällt. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erlischt bei Optionen das Recht, den Basiswert zu einem zuvor festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Bei Futures erfolgt die Abwicklung entweder durch den Kauf oder Verkauf des Basiswerts. Dies geschieht zum Schlusskurs oder, z. B. bei Index-Futures, durch einen Barausgleich. Bei festverzinslichen Wertpapieren, wie z. B. Anleihen, endet die Restlaufzeit mit der Rückzahlung des Nominalbetrags, ggf. ergänzt um eine letzte Zinszahlung. Diese Laufzeit spielt also eine wichtige Rolle bei der Bewertung von Finanzinstrumenten. Denn sie hat direkt Einfluss auf deren Preis und Risiko.
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