Ein Drawdown bezeichnet im Finanzwesen den Rückgang des Werts eines Investments oder Portfolios vom bisherigen Höchststand bis zu einem nachfolgenden Tiefpunkt innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Dieser Rückgang wird dabei üblicherweise in Prozent angegeben. Er dient somit als Maß für das Risiko und die Volatilität einer Anlage. Der Maximum Drawdown wiederum gibt den größten kumulierten Verlust an, den ein Portfolio oder ein Investment innerhalb eines bestimmten Zeitraums erlitten hat. Er ist dementsprechend ein wichtiger Indikator für das Risiko einer Anlage. Denn er zeigt das potenzielle Ausmaß eines Verlusts in einer Abwärtsphase auf.
Im Bankwesen hat der Begriff eine andere Bedeutung. Denn dort bezeichnet er die schrittweise Inanspruchnahme eines genehmigten Kreditrahmens, z. B. bei einem Baukredit oder einer Kreditlinie.
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