Beim antizyklischen Anlegen handelt es sich um eine Strategie, bei der Anleger bewusst gegen den vorherrschenden Markttrend agieren. Während man bei fallenden Kursen und negativer Marktstimmung investiert, erfolgt der Verkauf in Phasen von Euphorie und steigenden Kursen. Ziel ist es, von einer zukünftigen Trendwende zu profitieren. Diese Strategie birgt jedoch Risiken: Bleibt der erwartete Umschwung aus, können Anleger Verluste erleiden.
Antizyklisches Verhalten findet sich auch in der Wirtschaftspolitik, z. B. wenn Regierungen in wirtschaftlichen Abschwungphasen Konjunktur- und Investitionsprogramme auflegen, um die Nachfrage zu stimulieren.
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