Sogenannte Bundesschatzbriefe waren mittelfristige festverzinsliche Anlageprodukte, die die Bundesrepublik Deutschland herausgegeben hat. Sie wurden in zwei Varianten angeboten: Typ A hatte eine Laufzeit von sechs Jahren, mit einem Zinssatz, der stufenweise anstieg. Typ B lief über sieben Jahre und bot feste Zinsen. Diese hat man zusammen mit der Tilgung am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Neue Schatzbriefe werden heute nicht mehr emittiert. Denn die Renditen dieser Anleihen sind nicht mehr wettbewerbsfähig gegenüber den Marktzinssätzen. Sie galten lange Zeit jedoch als sichere und beliebte Anlageform für Privatanleger.
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