Dieser Durchschnitt dient der Glättung von Kursdaten in einem Chart. Dabei summiert man die Schlusskurse über eine festgelegte Zeitspanne und teilt diese durch die Anzahl der betrachteten Perioden. Der Moving Average filtert so kurzfristige Schwankungen heraus und macht längerfristige Trends sichtbar. Eine häufig genutzte Version ist der GD 50, bei dem man die Kurse der letzten 50 Tage addiert und anschließend durch 50 teilt.
Aus technischer Sicht kann man den Moving Average als Kaufsignal interpretieren, wenn ein kurzfristiger Durchschnitt (z. B. GD 20) den längerfristigen Durchschnitt (z. B. GD 50) von unten nach oben kreuzt. Umgekehrt gilt es als Verkaufssignal, wenn der kürzere Durchschnitt von oben nach unten durch den längeren gleitenden Durchschnitt schneidet.
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