Es handelt sich dabei um spezielle Finanzinstrumente, die eine Kombination aus Eigenkapital und Fremdkapital darstellen. Sie bieten dem Emittenten – meist Unternehmen – eine flexible Finanzierungsform, die sowohl langfristiges Kapital als auch ertragsabhängige Bedingungen beinhaltet. Oft haben diese Anleihen eine sehr lange Laufzeit oder sind sogar unbegrenzt („Perpetual Bonds“). In der Regel darf der Emittent die Hybridanleihe frühestens nach zehn Jahren zum Nennwert tilgen. Wenn dies nicht geschieht, bleibt die Anleihe bestehen und die Verzinsung wird variabel, abhängig vom finanziellen Erfolg des Unternehmens und oft mit einem Renditezuschlag. Häufig geben Banken und andere große Unternehmen diese Art von Anleihen aus, um ihre Kapitalstruktur zu stärken und ihre Kreditwürdigkeit zu verbessern.
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