Dieser Begriff bezeichnet unerwartete Abweichungen zwischen erwartetem und tatsächlichem Kurs bei der Ausführung von Kauf- oder Verkaufsaufträgen für Wertpapiere. Diese Abweichungen können zusätzliche Kosten verursachen. Sie treten oft auf, wenn man einen Auftrag bei hoher Marktvolatilität oder aufgrund einer großen Geld-Brief-Spanne (Spread) zu einem schlechteren Kurs als geplant ausführt.
Auch bei der Umsetzung einer Stop-Order kommt es häufig zu Slippage. Der tatsächliche Ausführungskurs weicht dabei erheblich vom zuvor festgelegten Stop-Kurs ab. Dies gilt vor allem in Märkten mit geringer Liquidität oder bei starkem Verkaufsdruck. Insbesondere dann, wenn viele Verkaufsaufträge gleichzeitig ausgeführt werden, kann der Verkaufskurs deutlich unter dem ursprünglich angestrebten Niveau liegen.