Bei einem Wertpapierkredit (auch: Lombardkredit) hinterlegt der Kreditnehmer Wertpapiere oder andere Vermögenswerte als Sicherheit bei der Bank. Üblicherweise verpfändet der Kunde Wertpapiere aus seinem Depot, um Liquidität zu erhalten. Diese wiederum kann er z. B. für den Kauf weiterer Wertpapiere oder für andere finanzielle Zwecke nutzen. Die Bank minimiert ihr Risiko, indem sie die als Sicherheit hinterlegten Vermögenswerte je nach Risikoklassifizierung nur teilweise anerkennt – etwa 50 % oder 80 % des Werts. Die genaue Beleihungsquote hängt dabei von den jeweiligen Risikobewertungen der Bank ab.
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