ezzy » 8 Dinge, die wir von Warren Buffett lernen können
Der jährlich erscheinende Geschäftsbericht von Berkshire Hathaway ist für viele eine Pflichtlektüre – und das aus gutem Grund. Denn Warren Buffett und sein mittlerweile verstorbener Geschäftspartner Charlie Munger geben dort ihre Erfahrungen und ihre Weisheit zum Besten. Wir haben dir den Bericht aus dem Jahr 2023 und die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.
Diesen Tipp gab Charlie Munger, der kürzlich verstorbene Partner und Mastermind von Berkshire Hathaway, Warren Buffett. Die Message ist klar: Nicht der günstigste Preis zählt, sondern die Qualität des Unternehmens muss stimmen. Dann reicht ein fairer Preis, um ein Investment zu rechtfertigen.
Hier wird deutlich, worauf es Warren Buffett bei einem Investment ankommt: Unternehmen müssen einen Burggraben haben, also ein Geschäftsmodell, das eine solide Grundlage hat und dauerhafte Gewinne verspricht.
Auch diese Botschaft von Buffett ist klar und dennoch extrem wichtig. Gerade für Anfänger ist sie jedoch schwer umzusetzen: In Krisenzeiten werden selbst Qualitätsaktien zum Discountpreis auf den Markt geschmissen. Genau hier lohnt es sich, zuzugreifen!
Gute Unternehmen (hier spricht Buffett die zwei Portfoliopositionen Coca Cola und American Express als Beispiele an), die man zu einem fairen Preis gekauft hat, liefern langfristig sehr hohe Renditechancen. Man muss allerdings auch bereit sein, diese Aktien durch das wiederkehrende Auf und Ab der Märkte zu halten, was vielen Investoren schwerfällt.
Ich weiß, dass ich nichts weiß – so sollte man die Märkte sehen. Egal, ob notorische Schwarzmaler, Analysten oder unerfahrene Influencer: Am Ende des Tages kann keiner mit Sicherheit sagen, was am Kapitalmarkt geschehen wird. Gerade deshalb rät Buffett ja auch, einfach den breiten Markt zu kaufen, wenn man sich nicht mit Einzelunternehmen beschäftigen will. Denn eine Prognose braucht es dann ohnehin nicht, sondern Durchhaltevermögen.
Hier reflektiert Buffett seinen ersten Aktienkauf und betont den Erfolg von langfristigen US-Aktieninvestments. Anstatt ständig den Markt timen zu wollen, sollten Anleger also bei der Stange bleiben und die langfristig attraktive Aktienmarktrendite einstreichen.
Das Risikomanagement ist das Zentrum der Anlagestrategie von Buffett bzw. Berkshire Hathaway und sollte auch bei Privatanlegern immer im Hinterkopf behalten werden. Denn einmal verlorenes Kapital kann nicht mehr angelegt werden. Also: Finger weg von spekulativen Wetten! Stattdessen langfristige Investments zu fairen Kursen kaufen und langfristig halten.
Schon Einstein hatte diesen Aspekt hervorgehoben: Das exponentielle Wachstum, das durch den Zinseszins entsteht, ist für unser Gehirn vor allem langfristig kaum zu begreifen. Genau hier spielt aber auch laut Buffett die Musik: Wer z. B. 10% Rendite pro Jahr erzielt, kann aus €10.000 in 20 Jahren €67.000 machen. Nach 30 Jahren sind es bereits €174.000 und nach 40 Jahren sage und schreibe €452.000.
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