Ein Analyst bewertet Wertpapiere, wie z. B. Aktien, Anleihen oder Fonds, sowie andere an der Börse gehandelte Finanzinstrumente. Dabei gibt es einerseits Fundamentalanalysten, die sich auf Kennzahlen wie Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Branchenanalysen konzentrieren. Auf der anderen Seite stehen die Charttechniker, die Kursdaten und Kursentwicklungen analysieren, um Prognosen zu erstellen. Beide Ansätze können aber auch kombiniert werden, was bei vielen Investoren beliebt ist.
Untersucht werden im Allgemeinen Muster, Trends und Indikatoren, um Handlungsempfehlungen wie Kauf, Verkauf oder Halten eines Wertpapiers zu geben. Dabei sind sie verpflichtet, gemäß § 34b WpHG sorgfältig, sachlich und gewissenhaft vorzugehen. Außerdem müssen sie potenzielle Interessenkonflikte offenlegen, z. B. wenn ihr Arbeitgeber die bewerteten Aktien selbst im Portfolio hält.