Der Beleihungswert ist der Betrag, den ein Kreditgeber einer Sicherheit, wie z. B. Immobilien, Wertpapieren, Lizenzen oder Markenrechten, zuschreibt. Dieser Wert orientiert sich am geschätzten Mindestverkaufserlös, den man im Fall einer Verwertung erzielen könnte. Basis der Bewertung sind der Sachwert und/oder der Ertragswert der Sicherheit. Ein Sicherheitsabschlag wird vorgenommen, um mögliche Schwankungen im Wert auszugleichen. So kann man z. B. Sparkonten oft zu 100 % beleihen. Währenddessen setzt man Aktien aufgrund ihrer Kursvolatilität üblicherweise nur zu 50 bis 70 % als Beleihungswert an.
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