Damit ist das Fehlen kurzfristig verfügbarer finanzieller Mittel gemeint, wodurch ein Schuldner seine fälligen Zahlungen nicht leisten kann. Wenn es dem Schuldner nicht gelingt, eine Vereinbarung mit seinen Gläubigern zu treffen, z. B. durch eine Stundung oder teilweise Schuldentilgung, dann kann dies zur Insolvenz führen.
In der Finanzwelt verwendet man diesen Begriff außerdem, um Vermögenswerte zu beschreiben, die schwer handelbar sind. Solche Wertpapiere zeichnen sich durch einen geringen Handelsumsatz und eine große Spanne zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis (Bid-Ask-Spread) aus. Dies bedeutet, das erhöht das Risiko für Käufer und Verkäufer. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es oft schwierig, illiquide Wertpapiere schnell und zu einem fairen Preis zu kaufen oder zu verkaufen.
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