Diese Art von Zertifikat spiegelt die Entwicklung eines bestimmten Index wider, z. B. eines Aktien– oder Rohstoffindex, in einem Verhältnis von 1:1. Dieses Verhältnis gibt an, in welchem Umfang der Index in das Zertifikat integriert wird. Anleger haben so die Möglichkeit, direkt in einen Index zu investieren und von sämtlichen Kursbewegungen im gleichen Verhältnis zu profitieren.
Indexzertifikate gibt es entweder mit einer festgelegten Laufzeit oder unbegrenzt als sogenannte Open-End-Zertifikate. Für risikofreudige Investoren gibt es auch Varianten mit Hebelwirkung, die potenziell höhere Gewinne, aber auch größere Verluste ermöglichen. Geht der Herausgeber eines solchen Zertifikats jedoch insolvent, besteht die Gefahr eines Totalverlusts. Das geschah z. B. in der Finanzkrise 2008/2009 beim Bankhaus Lehman Brothers.
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