Es handelt sich dabei um einen Sicherheitsbetrag, den Anleger für Futures-Positionen bei ihrem Broker oder ihrer Depotbank hinterlegen müssen. Dieser Kapitalpuffer schützt vor potenziellen Verlusten durch Kursschwankungen und wird auf dem Handelskonto blockiert. Broker setzen dabei häufig Mindestmargen fest. Diese wiederum richten sich nach den Vorgaben des jeweiligen Börsenplatzes, z. B. der EUREX. Zusätzlich können individuelle Sicherheitsaufschläge anfallen.
Die Margin-Höhe beeinflusst den Hebel, mit dem ein Anleger handeln kann. Ein niedrigerer Margin-Satz erhöht den Hebel und damit das Risiko. Währenddessen verringert ein höherer Margin-Satz dieses. Beträgt die Margin z. B. 5 %, kann ein Trader theoretisch mit dem 20-Fachen seines eingesetzten Kapitals handeln. Dies ermöglicht hohe Gewinnchancen, birgt jedoch auch erhebliche Verlustrisiken.
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