Es handelt sich dabei um eine der zentralen Kennzahlen im Optionshandel. Der Wert beschreibt die Sensitivität des Optionspreises in Bezug auf Änderungen des Basiswerts. Man verwendet ihn in zwei Hauptbereichen: erstens, um das Verhältnis zwischen der Preisänderung einer Option und der Kursbewegung des Basiswerts zu bestimmen; und zweitens, um die Deltaposition zu berechnen. Dabei handelt es sich um die Anzahl an Aktien, die eine bestimmte Optionsposition abgedeckt.
Die häufigste Anwendung dieser Kennzahl ist die Bewertung, wie stark sich der Preis einer Option verändert, wenn sich der Kurs des Basiswerts um eine Einheit ändert. Call-Optionen weisen dabei ein positives Delta auf, da ihr Wert steigt, wenn der Kurs des Basiswerts steigt. Bei Put-Optionen ist der Wert hingegen negativ, da sie von fallenden Kursen profitieren.
Die Kennzahl wird oft als Dezimalzahl zwischen 0 und 1 angegeben. Dabei kann sie sich in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie Laufzeit oder Volatilität ändern. Der Wert gibt außerdem Aufschluss darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Option am Ende ihrer Laufzeit „im Geld“ liegt. Dabei deutet ein höheres Delta auf eine größere Wahrscheinlichkeit hin.
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